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"Interview mit Bad- und Spadesigner Torsten Müller. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung."
ARCHITEKTUR UND DESIGN

Interview mit Designer Torsten Müller

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Interview mit Designer

Neben der Funktionalität steht der Wohlfühlfaktor der Räume für Torsten Müller im Vordergrund. Räume und Spa-Einrichtungen werden zu einer Oase der Ruhe und Entspannung.

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Räume sind das Spiegelbild der inneren Haltung. Das Design setzt dabei den inneren Wunsch nach Balance, Wohlbehagen, innerer Wärme, Freude und Glück um. Der Schlüssel ist das Design, das Zusammenspiel von Raum, Licht, Wahrnehmung, Stimmung und Ausstrahlung – das Torsten Müller authentisch in Szene setzt.

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Interview:

– Zwar halten sie Fachvorträge in den Bereichen Innenarchitektur, Design und Spa und sind als Berater für Internationale Hersteller und Handwerksbetriebe tätig, trotzdem liegt ihr Hauptfachgebiet bei der Bad und Spa Gestaltung. Wie kamen Sie zu dieser Spezialisierung?

Nun es gibt ja den Spruch „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ ich bin gelernter Gas und Wasserinstallateur (heute heißt der Beruf:Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik) dann ging es auf die Meisterschule in der Handwerkskammer zu Köln. In einem der Bereich worinnen ich tätig bin (Badarchitektur & private Spadesign) gibt es keine eigentliche Ausbildungsform aber wie Sie ja erkennen können ist die Nachfrage danach mehr als vorhanden. Durch meine autodidaktisch Schulung ob national oder international habe ich meine Horizont erweitert und das wohl scheinbar im Einklang mit dem was die Industrie sowie der private Kunde haben möchte. Die Internationale Hersteller merken immer mehr das der Markt sich immer schneller dreht und viele Wissen nicht mehr wie der Endkunde angesprochen werden sollte. Was ja auch kein Wunder ist denn, die Zeit scheint immer schneller zu Vergehen darum ist es um so wichtiger wenn denn machbar sich mit allen „5 Sinnen“ auf den Abnehmer einzustellen. Wie es zum Consulting kam das kann ich heute auch nicht mehr so genau sagen nur das es so anfing das ich gefragt wurde könnte du uns dabei helfen. Und meine Antwort war ja ich denke schon. Das Thema Speaker ist da schon ein wenig einfacher: Das was ich meinen Zuhören mitgebe ist so mir zumindestens noch nicht in Impulsive Vorträge erlebbar gemacht worden. Kleiner Einblick gefällig ? Glauben Sie das wir uns nur: „Äußerlich und nicht auch innerlich in dem private Spa reinigen.“ Das heutige SPA oder die Badarchitektur ist ein Vielfaches mehr als nur eine freistehende Badewanne mit Erlebnis-Dusche mit einem Waschtisch und dem Dusch WC mit Warmluft-Fön.

Es ist der „Raum für die 5 Sinne“

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– Ihr Ziel ist es, einen Ort zu schaffen in dem man sich wohlfühlen kann und relaxt. Bei Ihren Konzepten taucht oft ein sehr geradliniger moderner Stil auf der oft kühl wirkt. Wie schaffen Sie es diese Gegensätze zu vereinen und aus einem modernen „kalten“ Stil ein warmes Gefühl zu schaffen?

In erster Linie geht es darum einen Raum für den Menschen selbst zu gestalten. Die Ablenkungen durch zuviel im Raum gilt es dabei zu vermeiden. Denn als Beispiel gibt jede Fuge ob auf Wand oder Boden an das Gehirn einen Reiz weiter den es zu Verarbeiten gilt was bei der Anspannung von doch sehr vielen zu vermeiden gilt. Der Raum als solches kann ruhig ein wenig Unterkühlt wirken es gilt allerdings dabei die Materialen so abzustimmen, das es bereits von der Optik sowie evtl. der haptischen Wahrnehmung die Emotion auslöst die der Kunde wünscht. Bei mir hat das neue private Spadesign einen Raumtitel.So werden in dem Raumgefühl „Happy Buddha“ natürlich Elemente eingesetzt die dieses widerspiegeln was wiederum die Wärme zurück bringt durch einsatz von Skulturen Handtüchern oder anderen optisch ansprechend Accessoire-Highlights. Auch wenn die Notwenidkeit noch nicht jedem bekannt ist. So ist der Goldene Schnitt, eine Symmetrie sowie ein perfektes Lichtdesign Extrems wichtig um den Raum als angenehm zu erleben. Es ist wichtig auch die geografische Beurteilung zu berücksichtigen den ein Badkonzept auf den Malediven darf schon mal ganz anders ausschauen. Ob es allerdings sinnvoll ist einen weiß strahlenden Raum in unserem doch sehr verregnetem Deutschland einzusetzen wage ich zu bezweifeln. Weiteres gerne dazu auf meinen Vorträgen die teilweise in ganz Deutschland statt finden.

– Wie entwickeln Sie Ihre Lichtkonzepte, nach welchen Schemen gehen Sie vor um diese zu entwickeln?

Es geht in erster Linie einmal darum das es verschiedene Szenen gibt ähnlich wie auf einer Showbühne. Nachtlicht Schminklicht die Stunde zu zweit in der Badewanne oder das langsame Aufwachen am morgen unter der Dusche was heute sogar per Steuerung möglich ist dieses als Lichtstimmung zu erleben. Oder wie wäre es mit einem tief magenta Farben Sonnenuntergang der natürlich mit einem goldigem Sonnenton beginnt ? Auch hierzu kommen erst langsam die Ausbildungswege zum Lichtdesigner. Es ist bekannt das professionelles Lichtdesign Räume und Gebäude in völlig neue Stimmungen versetzt und dadurch ein beliebiges Ambiente erzeugt werden kann. Aber zurück zur ihrer Frage: Am meisten insperiert mich das Schauspiel vom Licht in der Natur. Um Räume “für die Sinne” zu konzipieren, ist es erforderlich, mit allen drei Bereichen des Lichtes zu arbeiten. Dieses sind die Grundbeleuchtung, die fokussierende Beleuchtung und das Brillanzlicht.

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– Bevorzugen Sie für private Kunden einzurichten, oder für großräumigere Spas von Kunden wie Hotels, Erholungszentren und öffentlichen Spas?

Ganz ehrlich beides hat seinen Reiz. Wobei es dabei enorme Unterschiede gibt von der heran gehensweise.Als Trendsetter im Spa & Bad-Design habe ich natürlich auch immer wieder große Freude daran neues noch nicht da gewesenes zu realiesieren aber dazu braucht es sehr oft auch das nötige Investment des Kunden. Das Hotel will seinen Kunden überraschen und dabei geht es nicht in erster Linie um die Nutzbarkeit auf lange Zeit den selten bleibt ja ein Hotelgast länger als vier Wochen in seinem Hotelzimmer. Die Badewanne im Schlafbereich macht hier bestimmt mal Spaß aber Zuhause bei anderen Temperaturen wohl nur mit hohen finanziellen Aufwand möglich. Denn ich kenne kaum jemannden der gerne bei 24Grad einschläft oder morgens bei vieleicht 12 Grad freudig nackt unter die Dusche hùpft. Wenn Kunden dieses Zuhause wollen gilt es erst mal eine große Aufklärung zu leisten. Wenn dazu auch die Kleidung im offenem Raum noch mit dabei sein soll. Denn jedes Hotel hat durch seine Klimaanlage bereits eine entfeuchtungs Anlage installiert sowie der Zimmerservice kommt ja auch jeden Tag. In öffentlichen Spa’s gelten ganz andere Kriterien die wiederum eine andere Aufgabenstellung haben.

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– Viele Ihrer Arbeiten sind im Offenen selbst, mit Fenstern nach Draußen oder mit Naturassoziationen gestaltet. Wie vereinen Sie das wohnliche und beschützende Gefühl mit der offenliegenden Natur in Ihren Konzepten?

In erster Linie machen das die Materialen sowie die Einbindung der Natur aus.
Es gilt dabei genau heraus zu finden was der Kunde unter Wohlfühlen versteht. Was für den einen Behaglichkeit bedeutet mag für den anderen überhaupt nicht  gehen. Mal ein Anreiz dazu was gibt es schöneres als die Natur perfekteres als der Einklang der dort herrscht ? Haben Sie schon mal einen Vogel auf dem Ast sitzen sehen und der faßt sich an den Kopf und fragt sich was er singen soll ? Aber wir Menschen Glauben hier noch was und da dann wird das wunderschön!? Weniger ist mehr und bringt die gewünschte Balance. Ein soviel an Materialmix oder mehr als zwei Grundfarben sind einfach nicht zu empfehlen !

– Die von Ihnen entwickelten Konzepte scheinen alle sehr individuell. Wie schaffen Sie es trotz all dem Ihre Linie durchzuziehen, so dass es für einen Außenstehenden erkennbar wird, dass das Konzept von Ihnen ist?

Das ist mir noch gar nicht aufgefallen (lacht) es geht um einem jedem ganz persönlich den es ist sein private Spadesign wo rinnen er sich wohl fühlt. Für einen anderen schaut dieser garantiert wieder anders aus und was das genau ist finde ich gerne heraus. Aber eines wird immer bleiben ohne den „Raum für die Sinne“ wird es bei mir nicht gehen!

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Foto © Thomas Müller

Herr Müller, vielen Dank für das Interview.

"Interview mit Thomas Feichtner. Zur Milan Design Week 2013 stellen Sie ein neues Produkt: Den Stuhl Tram. Können Sie über die Entstehungsgeschichte erzählen?"
ARCHITEKTUR UND DESIGN, LUXUS UND TRENDIGE PLÄTZE

Milan Design Week 2013: Interview mit Thomas Feichtner

Thomas Feichtner

Milan Design Week 2013
Salone Del Mobile, Mailand
9. bis 14. April
Halle 12 B21

"Interview mit Thomas Feichtner. Zur Milan Design Week 2013 stellen Sie ein neues Produkt: Den Stuhl Tram. Können Sie über die Entstehungsgeschichte erzählen?"  Milan Design Week 2013: Interview mit Thomas Feichtner Milan Design Week 2013 Interview mit Thomas Feichtner Ereignisse Leute Wohn DesignTrend 02

"Interview mit Thomas Feichtner. Zur Milan Design Week 2013 stellen Sie ein neues Produkt: Den Stuhl Tram. Können Sie über die Entstehungsgeschichte erzählen?"  Milan Design Week 2013: Interview mit Thomas Feichtner Milan Design Week 2013 Interview mit Thomas Feichtner Ereignisse Leute Wohn DesignTrend 01

Thomas Feichtner wurde in Vitória Brasilien geboren. Nach seiner Schulzeit in Düsseldorf, Deutschland, absolvierte er die  in Linz, Österreich. Nach Beendigung des Studiums Industrial Design startete er sein eigenes Designbüro. Thomas Feichtner gestaltete zunächst Investitionsgüter und zahlreiche Produkte für die österreichische Industrie und wurde mit internationalen Designpreisen, wie dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, usw.

Im Vordergrund seiner Arbeiten stehen die künstlerischen Aspekte und der experimentelle Zugang zu Design.

Interview:

Herr Feichtner, zur Milan Design Week 2013 stellen Sie ein neues Produkt: Den Stuhl . Können Sie etwas über die Entstehungsgeschichte des Stuhles erzählen?

– Das Konzept ist stark von den Produktionsprozessen des Unternehmens inspiriert. Zum einen vom TON-eigenen Werk zur Herstellung von Sitzschalen aus Formholz und zum anderen vom traditionsreichen Werk zur Herstellung von klassischem Bugholz. Beide Verformungsmethoden, Bugholz sowie Formholz, habe ich erstmals in einem Produkt vereint.

Worin besteht die größte Herausforderung beim Entwerfen des Stuhles Tram?

– Ich wollte ein Produkt schaffen, dem man zwar ein bisschen seine traditionsreiche Herkunft ansieht, aber nicht nach „Retro“ aussieht. Es sollte ein neues zeitgenössisches Möbel werden. Die größte Herausforderung war es aber, ohne den bei Bugholz üblichen Querverbindungen auszukommen und dabei trotzdem eine absolute Stabilität zu bewahren. Dies konnten wir nicht an einem Vormodell testen, sondern erst mit den fertig gebogenen Einzelteilen. Wie erhofft bestand der Stuhl souverän alle Dauertests.

Wie steht es dabei mit den Details: Entwerfen Sie diesen eigenständig oder arbeiten Sie mit jemandem zusammen?

– Ich entwerfe alles persönlich. Jeder Entwurf kommt aus meiner Hand. Aber natürlich schätze ich auch die kompetente Zusammenarbeit mit unseren Partnern. TON hat eine sehr große Entwicklungsabteilung mit sehr erfahrenen Mitarbeiten. Von ihnen konnte ich sehr viel über Bugholz lernen und aus ihren Erfahrungen profitieren.

Wie steht es denn mit Produktion? Wie viele Exemplare müssen aussortiert werden?

– Das weis ich leider nicht, aber ich vermute, wenig bis gar nicht den TON hat nicht nur einen hochmodernen Produktionsstandort sondern produziert alle Teile im eigenen Betrieb. Dadurch können die hohen Qualitätsstandards auch gehalten werden.

Was muss Design für Thomas Feichtner leisten?

– Gutes Design sollte überraschend, raffiniert und geistreich sein, aber auf keinen Fall angestrengt wirken.

Herr Feichtner, vielen Dank für das Interview.